{"id":630,"date":"2023-12-19T13:38:42","date_gmt":"2023-12-19T13:38:42","guid":{"rendered":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/lean-in-university-of-cologne-copy\/"},"modified":"2026-06-22T09:48:28","modified_gmt":"2026-06-22T08:48:28","slug":"curatorial-learning-spaces","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/curatorial-learning-spaces\/","title":{"rendered":"Curatorial learning spaces"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":1313,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[17],"tags":[4,62],"class_list":["post-630","post","type-post","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-projects","tag-exhibition","tag-symposium"],"grid":"{\r\n  \"colCount\": 31,\r\n  \"colGutter\": 1,\r\n  \"rowGutters\": [],\r\n  \"frameMargin\": 5,\r\n  \"leftFrameMargin\": 5,\r\n  \"rightFrameMargin\": 5,\r\n  \"topFrameMargin\": 8,\r\n  \"horizontalGrid\": {\r\n    \"show\": true,\r\n    \"space\": 1,\r\n    \"mu\": \"%\"\r\n  },\r\n  \"mus\": {\r\n    \"colGutterMu\": \"%\",\r\n    \"rowGutterMu\": \"%\",\r\n    \"topFrameMu\": \"%\",\r\n    \"bottomFrameMu\": \"%\",\r\n    \"frameMu\": \"%\"\r\n  },\r\n  \"bottomFrameMargin\": 1,\r\n  \"rowAttrs\": [\r\n    {\r\n      \"relid\": 3\r\n    }\r\n  ],\r\n  \"bgColor\": null,\r\n  \"bgImage\": null,\r\n  \"cont\": [\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/spaces.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 14,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 1,\r\n      \"attid\": 199,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/spaces.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/spaces-265x374.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 496,\r\n      \"h\": 700,\r\n      \"ar\": 1.4112903225806452,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"horizontalIndex\": 0,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"elementgrid\",\r\n      \"cont\": \"\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 15,\r\n      \"colspan\": 16,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 4,\r\n      \"config\": {\r\n        \"desktop\": {\r\n          \"colCount\": 1,\r\n          \"colGutter\": 0,\r\n          \"rowGutter\": 3,\r\n          \"colGutterMu\": \"%\",\r\n          \"rowGutterMu\": \"%\"\r\n        },\r\n        \"tablet\": {\r\n          \"colCount\": 1,\r\n          \"colGutter\": 2,\r\n          \"rowGutter\": 2,\r\n          \"colGutterMu\": \"%\",\r\n          \"rowGutterMu\": \"%\"\r\n        },\r\n        \"phone\": {\r\n          \"colCount\": 1,\r\n          \"colGutter\": 5,\r\n          \"rowGutter\": 3,\r\n          \"colGutterMu\": \"%\",\r\n          \"rowGutterMu\": \"%\"\r\n        },\r\n        \"layoutType\": \"masonry\",\r\n        \"elements\": [\r\n          {\r\n            \"cont\": \"<h1 class=\\\"_projectname\\\"><a href=\\\"http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/curatoriallearningspaces\/\\\"><span>CURATORIAL LEARNING SPACES<\/span><\/a><\/h1>\",\r\n            \"type\": \"text\"\r\n          },\r\n          {\r\n            \"cont\": \"<p class=\\\"_extra\\\"><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Ausstellung - Soundwalk - Symposium - Publikation<\/span><\/p><p class=\\\"_extra\\\"><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">April - Dezember 2018, <span style=\\\"color: #333333;\\\">Institut f\u00fcr Kunst &amp; Kunsttheorie | <span style=\\\"color: #333333;\\\">Universit\u00e4t zu K\u00f6ln<\/span><\/span><\/span><\/p><p class=\\\"_extra\\\"><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Konzept: Annemarie Hahn, Nada Schroer<\/span><span style=\\\"font-weight: 400;\\\"><br \/><\/span><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">unter Mitwirkung von: Prof. Dr. Torsten Meyer<\/span><span style=\\\"font-weight: 400;\\\"><br \/><\/span><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Assistenz: Carla Ruthmann<br \/><\/span><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Kooperation: Monika Elias (Grimme-Institut)<br \/><br \/>Mit Beitr\u00e4gen von Heidrun Allert (Universit\u00e4t Kiel), Hans Bernhard (UBERMORGEN, Wien\/K\u00f6ln), Elke Krasny (Akademie der bildenden K\u00fcnste, Wien), Nina M\u00f6ntmann (Kuratorin), Dorothee Richter (Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste), Julia Sch\u00e4fer (GfzK Leipzig), Konstanze Sch\u00fctze (Kuratorin) und Mirjam Thomann (K\u00fcnstlerin, Universit\u00e4t zu K\u00f6ln)<br \/><\/span><\/p>\",\r\n            \"type\": \"text\"\r\n          },\r\n          {\r\n            \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Der Grad der individuellen Verwicklung in die Sph\u00e4re des Digitalen kann gegenw\u00e4rtig nicht mehr in Abh\u00e4ngigkeit zur tats\u00e4chlichen Techniknutzung bestimmt werden. Vielmehr sind die individuellen Subjekte Teil einer Kultur der Digitalit\u00e4t (Stalder 2016), in der Technologien konstitutiv auf symbolischen Praktiken und Subjektivierungsprozessen ein und durch sie hindurch wirken. Die zunehmende Vernetzung und Durchdringung von menschlichen und technischen Akteuren erfordert daher eine kontinuierliche kritische Befragung von tradierten Subjekt- und Bildungsbegriffen in der Theorie und Praxis (vgl. u.a. J\u00f6rissen\/Meyer 2015).<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Vor diesem Hintergrund widmet sich das Projekt<\/span> <a href=\\\"http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/curatoriallearningspaces\/\\\"><i><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">curatorial learning spaces<\/span><\/i><\/a><span style=\\\"font-weight: 400;\\\"> den durch Digitalisierung ver\u00e4nderten Subjektivierungs- und Kommunikationsstrukturen und den damit verbundenen Anforderungen an institutionelle Bildungsr\u00e4ume. Die diesem Projekt zugrunde liegende Frage lautet jedoch weniger, wie digitale Objekte in universit\u00e4re R\u00e4ume und Lehre integriert werden m\u00fcssen, sondern wie Bereiche der Unbestimmtheit als konstitutives Moment von Bildung (Marotzki 1991; J\u00f6rissen\/Marotzki 2009) gestaltet werden k\u00f6nnen. Um die Interferenzen zwischen der Kultur der Digitalit\u00e4t und der institutionellen Wissensvermittlung zu erforschen und die r\u00e4umlichen Voraussetzungen f\u00fcr verhandlungs- und prozessorientierte Bildungsbegriffe auszurichten, \u00fcbertr\u00e4gt das Projekt das prim\u00e4r kognitiv-epistemisch angelegte Konzept von Unbestimmtheit auf den physischen Raum und macht diesen zum Ausgangspunkt der Untersuchung. Welche Funktionen k\u00f6nnen zuk\u00fcnftige Bildungsr\u00e4ume erf\u00fcllen, welches Lernen kann durch sie initiiert werden, wie wird an anderen Orten gelernt und welchen Einfluss haben die R\u00e4ume dazwischen, die third places (Oldenburg 1990, 2001), auf Bildungsprozesse?<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Um dies zu erforschen, sollen Ans\u00e4tze aus der Raumtheorie (L\u00f6w 2001), der Ausstellungsforschung (Muttenthaler\/Wonisch 2006; Sternfeld 2017) und der kuratorischen Praxis (Rogoff\/von Bismarck 2012) auf ihre Potentiale f\u00fcr die Gestaltung universit\u00e4rer Bildungsr\u00e4ume \u00fcberpr\u00fcft werden. Dazu wirft das Projekt einen Blick auf den Wandel einer anderen traditionellen Bildungsinstitution: die Ausstellung. Ausstellungen sind heute zunehmend auf die Erm\u00f6glichung von Prozessen und Teilhabe hin konzipiert. Dies ist auf ein ver\u00e4ndertes Verst\u00e4ndnis des Kuratierens zur\u00fcckzuf\u00fchren, welches Ausstellungen nicht mehr als unver\u00e4nderliche Endprodukte versteht, sondern als Kontaktzonen (Jaschke\/Sternfeld 2015) bzw. als geteilte R\u00e4ume, in denen durch die assoziative Konstellation ungew\u00f6hnlicher Elemente sowie durch gemeinsames Handeln und Verhandeln produktive Reibung entsteht, die performative, emergente Wissens- und Sinnproduktion f\u00f6rdert und als Ausl\u00f6ser f\u00fcr transaktionale Bildungsprozesse verstanden wird. In diesem Kontext untersucht das Projekt, wie Strategien des Kuratorischen f\u00fcr die Umgestaltung akademischer R\u00e4ume produktiv gemacht werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Das Projekt umfasst k\u00fcnstlerische Rauminterventionen, ein Symposium zum Verh\u00e4ltnis von Vermitteln und Kuratieren sowie eine Publikation.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Symposium, 6. - 7. Juli 2018<br \/><\/span><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Vor dem Hintergrund globaler Vernetzung und Digitalit\u00e4t untersucht das Symposium curatorial learning spaces \u2013 Kuratieren als Methode? Potentiale kuratorischer Praxen und kuratierter R\u00e4ume aus bildungstheoretischer Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, wie das Kuratieren als spezifische Form der \u00adWissensproduktion, als Handlungsweise und r\u00e4umliche Praxis in institutionellen Bildungskontexten wirkm\u00e4chtig werden kann. Dabei sollen sowohl Begriffe des Vermittelns und Kuratierens als auch ihr Verh\u00e4ltnis zueinander kritisch in den Blick genommen werden.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-weight: 400;\\\">Mit Bezug auf das bildungstheoretische, kunstp\u00e4dagogische und kuratorische Feld m\u00f6chten wir zun\u00e4chst eine Standortbestimmung vornehmen: Welche Herausforderungen birgt die kulturelle Dimension der Digitalisierung f\u00fcr Bildungsr\u00e4ume, Lehr- und Lernkonzepte und welche Rolle k\u00f6nnen kuratorische Handlungsweisen in diesem Kontext spielen? Wie l\u00e4sst sich ein \u201ccuratorial turn in der Kunstp\u00e4dagogik\u201d (Meyer 2015) an institutionellen Orten,wie der Universit\u00e4t und der Schule auch mit Blick auf historische Raum- und Bildungskonzepte der P\u00e4dagogik einordnen? Welche Anschl\u00fcsse bieten Konzepte und Methoden emanzipatorischer Bildungsprojekte?\u00a0<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p>\",\r\n            \"type\": \"text\"\r\n          }\r\n        ],\r\n        \"addtostart\": true,\r\n        \"randomOrder\": false\r\n      },\r\n      \"horizontalIndex\": 0,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"zIndex\": 0,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=630"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/630\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/nadarosaschroer.xyz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}